Von 1978 in die Zukunft und die Welt gewebt


Andreas Möller ist Weber seit 1978. Die ständige Suche nach- und das Finden und Erfinden von Verbesserungen der überlieferten Webstühle, Geräte und Arbeitsweisen treibt ihn an und hat ihn auch in internationalen Weberkreisen bekannt gemacht.
Speziell seine effektive Produktionsweise und deren frisch-neuen Designergebnisse, Schals, Decken und Mützen, beeindruckte nicht nur die Jury des Bochumer Designpreises 2002 und 2006 so sehr, dass sie ihm den 1. Preis zu sprach.
2010 ist Andreas Möller von Finnland, Schweden und der Schweiz über USA und Mittelamerica bis Äthiopien unterwegs um seine Art der Handweberei zu unterrichten bzw. seine Arbeiten zu präsentieren.
Das neuste Ergebnis seiner Arbeit ist eine komplette Werkstattausstattung, inclusive Webstuhl, die sich jeder Weber selber bauen kann, die Personal-Flying-8-workshopunit.
Im Januar baute er, begleitet von Natalia Pongis, einer Textilkünstlerin aus Montevideo, Uruguay, und mit Esmael Jemal, seinem äthiopischen Weberkollegen zwei Webstühle.
Natalia Pongis wird vom uruguayischem Ministerium für Kultur darin unterstützt Andreas Möllers Wissen zu erlernen um es später in Uruguay unterrichten zu können.
Zusammen mit Esmael Jemal hat Andreas Möller auch das Projekt „From the Hands of Ethiopia" gestartet.